"Lake Brass demonstrierte überzeugend eine beachtenswerte Entwicklung vom Waldhorn-Quartett der Anfangszeit zum heutigen, großen Ensemble auf Spitzenniveau"

~Südkurier


Lake Brass begann als eine Gruppe von nur vier Hornisten, die alle aus dem Bodenseeraum stammen, so entstand auch der Name des Ensembles.

Seit der Gründung hat sich das internationale Ensemble mit Mitgliedern aus Deutschland, der Schweiz, Italien, Ungarn, Großbritannien, Kolumbien und den USA zu seiner heutigen Besetzung ("Large Hornensemble") aus 12 Hörnern, zwei Tenorhörnern, einer Tuba und drei Schlagwerken entwickelt.

 

Die Gruppe kam das erste Mal im Jahr 2007 bei der Jungen Waldorf-Philharmonie Süddeutschland in Form eines Hornquartetts zusammen. Der gute Zusammenhalt des Registers wurde deutlich, als man Beethovens 5. Symphonie - auch als Schicksalssymphonie bekannt - spielte, die durch wichtige Horneinsätze geprägt ist.

 



Die Dirigenten

Szabolcs Galanthay

Ehrendirigent

 

Szabolcs studierte Querfllöte und Dirigat an der Musikuniversität in Budapest. Er war lange Zeit als Flötist in Ungarn unterwegs, jedoch begeisterte er sich mehr und mehr für das Dirigat. So dirigierte er über die Zeit Orchester wie die Zollkapelle Budapest oder die Stadtkapelle Meersburg. Große Freude bereitete Ihm seine Zeit als Leiter der Musikschule Meersburg und der Knabenmusik.

 

"Szabolcs Galanthay, den Musikfreunden als langjähriger Leiter und Dirigent der Knabenmusik Meersburg und städtischer Musikdirektor bekannt, gibt sich bescheiden, wenn der Applaus aufbrandet, dabei dürften der Erfolg und die hohe Qualität von „Lake Brass“ zu einem nicht geringen Teil auf sein Konto gehen." ~Südkurier

 


Prof. Norbert Stertz

Dirigent

 

Norbert Stertz, in Endingen am Kaiserstuhl geboren, studierte Horn an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau bei Prof. Ifor James und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. bei Prof. Marie Luise Neunecker.
Er ist Preisträger des "concours international de musique chambre" in Martigny, Schweiz und des "concours international de musique de chambre" in Illzach/Frankreich.
Von 1989 bis 2006 war Norbert Stertz Solohornist der Dortmunder Philharmoniker, ab 1997 spielte er in der gleichen Position bei der Westdeutschen Sinfonia. Konzertreisen als Orchestermusiker, Kammermusiker und Solist führten ihn um die halbe Welt.

 

Nach 14-jährigem Lehrauftrag für Horn und Kammermusik an der Hochschule für Musik Detmold, Abt. Dortmund und an der Folkwang Universität der Künste in Essen folgte im Jahr 2006 die Berufung zum Professor für Horn an die Hochschule für Musik Detmold. Hier leitet er auch das Blechbläserensemble der Hochschule, hfmBRASS.
Von Oktober 2008 bis September 2014 war Prof. Norbert Stertz Prorektor der Hochschule für Musik Detmold. In den Jahren 2008 bis 2016 war er zudem Künstlerischer Leiter der Detmolder Sommerakademie.
Von April 2013 bis März 2014 hatte Norbert Stertz kommissarisch die Künstlerische Leitung des Orchesterzentrum|NRW in Dortmund übernommen.
2015 bis 2016 war er Künstlerischer Leiter des Blechbläserensembles BRASSSONANZ, und seit 2016 begleitet er eine Gastprofessur am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen.
Norbert Stertz ist Mitglied des Thomas Christian Ensemble Wien.

 

Die Musiker

Valentin Eschmann

Gründer von Lake Brass / Horn

 

1988 in Limpach geboren und in Ochsenbach im Landkreis Sigmaringen aufgewachsen, studierte Valentin Eschmann 2008 bis 2012 Horn am Conservatorio della Svizzera italiana in Lugano bei Prof. David Johnson, in Budapest bei Zoltan Varga und von 2012 bis 2014 an der Musikakademie in Basel bei Prof. Christian Lampert. Derzeit ist er Student von Prof. Jörg Brückner an der Franz Liszt-Akademie in Weimar und bereitet sich auf den Abschluss seines Konzertexamens vor.

2010 gründete er das Ensemble Lake Brass.

Engagements brachten Valentin zum Sinfonieorchester Osnabrück, zum Staatsorchester Braunschweig, dem Malaysian Philharmonic Orchestra, dem Mozarteumorchester in Salzburg, dem Melbourne Symphony Orchestra und zur Badischen Staatskapelle in Karlsruhe, außerdem ist er ständiger Gast im Armenischen Staatsorchester. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er neuer Solohornist der Ungarischen Staatsoper Budapest.

Er ist Stipendiat der Fritz Gerber-Stiftung in Zürich und von Barry Tuckwell.

An seinem Instrument liebt er vor allem den großartigen Klang und das große Repertoire, das damit gespielt werden kann. Er findet das Horn ein überaus anspruchsvolles Instrument, das nie langweilig wird.

Besonders gerne spielt er Werke von Richard Wagner, Gustav Mahler, Richard Strauss und Anton Bruckner.


Eugenio Guercia

Horn

 

1989 im italienischen Taranto in Apulien geboren und aufgewachsen, schloss er im Juni 2010 sein Bachelorstudium am Staatskonservatorium „N.Rota“ in Monopoli ab. 2014 bis 2017 studierte er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover bei Prof. Markus Maskuniitty, im Februar 2017 schloss er seinen Master of Music Performance hier ab. Derzeit macht er seinen Master Orchesterspiel/Orchester-zentrum-NRW an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf als letzter Studierender in der Klasse von Prof. Joachim Pöltl.

Seit dem 01.10.2018 ist er Praktikant beim Philharmonischen Orchester Hagen und Stipendiat der Orchesterpraktika NRW. Er ist oft Gast beim "Armenia International Wind Festival" in Yerevan.

Seit April 2016 ist er Mitglied von Lake Brass.

Eugenio kam auf eine lustige Art und Weise zum Horn: Im Alter von elf Jahren wollte er zusammen mit seiner Schwester Gitarrenunterricht am Konservatorium nehmen. Die dortige Sekretärin empfahl den beiden, Hornunterricht zu nehmen, sonst hätten sie keine Chance auf einen Platz am Konservatorium. Deshalb wählten dann beide das Horn.

Er selbst sagt über sein Instrument: „Persönlich muss ich nur das erste Hornkonzert von Richard Strauss spielen, mit diesem Stück kann ich alles zeigen, was das Horn machen kann und was auch ich kann. Wenn ich das Stück spiele, fühle ich mich zu Hause!!!“

Weitere Lieblingsstücke sind die Concert Etude For Solo Horn von Esa Pekka Salonen, die Zwei Sonaten für Horn und Klavier (gern mit Streichquartett) von Luigi Cherubini, das Concertino in e-Moll von Carl-Maria von Weber, Paul Dukas mit seiner Villanelle, das Bläserquintett von Carl Nielsen, die Sinfonie Nr. 3 von Gustav Mahler oder Werke von Joseph Haydn und Eugène Bozza.


Phil Koonce

Horn

 

1990 in North Carolina, USA geboren und aufgewachsen, nennt er seit 2016 Zürich sein Zuhause. Er machte seinen Abschluss in Informatik in 2012 in Philadelphia und ist seitdem beruflich Informatiker, aber seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Musiker. Er studierte Horn in Philadelphia bei Dr. Michael Johns und er nahm danach in New York Hornunterricht bei Ann Ellsworth. Er spielt seit seinen Studien bei verschiedenen Orchestern und Kammerensembles.

Seit 2018 ist er Mitglied von Lake Brass. Trotz der kurzen Zeit ist er mit großer Begeisterung dabei.

 


Manuel Moser

Horn

 

Manuel Moser, in Zepfenhan im Landkreis Rottweil geboren, machte seinen Bachelor of Music an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Johannes Schuster. Seit dem Wintersemester 2018/19 studiert er bei Professor Norbert Stertz in Detmold. Parallel dazu ist er Solohornist im Luftwaffenmusikkorps Erfurt, mit welchem er durch die halbe Welt reist, und ist ebenfalls hier und da bei hornistischen Aktivitäten anzutreffen.
Er lebt nun in Thüringen und nimmt noch regelmäßig privaten Hornunterricht bei Profihornisten in Weimar.

 


Daniel Stecher

Horn

 

Daniel Stecher wurde im Jahr 1990 in Bad Saulgau geboren und studierte Maschinenbau an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg. Er begann auch eine musikalische Ausbildung am Tenorhorn, mit 18 Jahren lernte er zusätzlich Horn. Seit der Konzertreihe im Jahr 2015 ist er Mitglied von Lake Brass.

An seinem Instrument fasziniert ihn der Klang des Instrumentes, aber auch die einzigartige Rolle, welche das Horn in klassischen, als auch in modernen Werken spielt. Zusätzlich ist der Zusammenhalt innerhalb der Hornregister seiner Meinung nach immer sehr harmonisch. Besonders gerne spielt er Werke von Hans Zimmer und Otto M. Schwarz.

 

 

 

Olivier Strauss

Horn

 

Olivier Strauss, 1989 in Zürich geboren, nahm Hornunterricht bei Hans Bergström, am Konservatorium Zürich bei Simon Mattmüller und besuchte Masterclasses bei Johannes Otter, Horn-Dozent der Hochschule der Künste Bern, und Carla Blackwood, der Solohornistin des Tiroler Sinfonieorchesters Innsbruck. Seit 2012 ist er Teil des Ensembles Lake Brass.

Zu dem Instrument Horn kam er, als er als kleines Kind nach einer Vorstellung des Werkes „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew überglücklich nach Hause ging und zu seiner Mutter sagte: „Ich möchte den Wolf spielen!“ Ab diesem Moment begann er, dieses großartige Instrument zu spielen und zu lieben. Er ist der Ansicht, das Horn verbindet mit seinem Klang das Blechregister mit dem Holzregister und zeigt sich mal heroisch, mal ganz sanft. Im Orchester gibt es für ihn nichts Schöneres, als wenn er die Klangfarbe des Hornes in einen Streichersatz einbetten darf.

Besonders gerne spielt er die Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, die Sinfonien 1 bis 4 von Johannes Brahms, Eine Alpensinfonie op. 64 von Richard Strauss und die Musik diverser Filmmusik-Komponisten, wie beispielsweise Horner, Williams und Silvestri.

 


Christoph Wehrle

Tenorhorn

 

Der Tenorhornist Christoph Wehrle wurde im Jahre 1988 in Überlingen am Bodensee geboren. Er interessierte sich früh für die Musik, so begann er mit dem Spielen der Trompete, wechselte jedoch bald zu Tenorhorn und Euphonium. 2006 erhielt er den Bundespreis bei Jugend musiziert in der Kategorie Euphonium.

Seit 2011 ist er bei Lake Brass dabei. Wenn er nicht bei unserem Ensemble spielt, bedient er seine Posaune bei der Jack Russels Halsbänd.

Gern gespielte Komponisten sind beispielsweise Richard Wagner und Hans Zimmer.

 


Daniel Schneider

Tuba

 

Jahrgang 1992, stammt gebürtig aus Schweinfurt. Im Alter von 11 Jahren begann er, erste musikalische Erfahrungen auf der Trompete zu sammeln. Drei Jahre später wechselte er jedoch zur Tuba. Von 2007 bis 2009 studierte er dieses Instrument bei Ruthard Göpfert an der „Berufsfachschule für Musik“ in Sulzbach Rosenberg.

2009, im Alter von 17 Jahren, begann er sein Studium bei Prof. Walter Hilgers an der „Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar“. Von 2012 bis 2016 war er Substitut bei der Staatskapelle Weimar. Weitere Orchestererfahrung sammelte er u.a. bei der Komischen Oper Berlin, dem Thüringischen Kammerorchester Weimar, der Thüringenphilharmonie Gotha und der Vogtlandphilharmonie. Seit 2013 ist er außerdem Stipendiat der Neuen Liszt Stiftung Weimar.
Daniel Schneider ist seit 2007 auch kompositorisch tätig und hat bis heute bereits über 60 Werke für verschiedenste Besetzungen verfasst.